Katalysatoren für eine Trendwende könnten für Weibel eine schneller als erwartete Verabschiedung des Clarity Act oder substanzielle Fortschritte bei der Quantenthematik sein. «Während Aktien und Gold zusätzliche Liquidität absorbierten, preiste Bitcoin stattdessen restriktivere Finanzierungsbedingungen, Bilanzstress bei Treasury-Unternehmen sowie einen institutionellen Hangover ein». Beschleunigt wird dieser Wandel zusätzlich durch eine neue Ära regulatorischer Klarheit. Im Vereinigten Königreich wurden die Financial Services and Markets Act 2000 (Cryptoassets) Regulations 2026 am 4. Dieses wegweisende Gesetz stellt Krypto-Aktivitäten – darunter die Ausgabe von Stablecoins und den Betrieb von Handelsplattformen – unter die direkte Aufsicht der Financial Conduct Authority (FCA). Indem tokenisierten Vermögenswerten derselbe rechtliche Status wie traditionellem Eigentum zuerkannt wird, hat das Vereinigte Königreich den Weg für Branchengrössen wie BlackRock und JPMorgan geebnet, über Pilotprogramme hinauszugehen.
Danach stabilisierte sich der Bitcoin und notiert derzeit um die 70’000 Dollar. Doch ein rascher Kursanstieg wieder in die Richtung der Höchstmarke im letzten Oktober ist gemäss Analysten unwahrscheinlich. Das Kryptoangebot steht Kundinnen und Kunden der LUKB mit Domizil Schweiz zur Verfügung.
Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein
In einem Substack-Beitrag argumentierte Hedge-Fund-Manager Michael Burry, dass der Bitcoin, der seit dem Höchststand im Oktober weit über 40 Prozent eingebüsst hat, sich als rein spekulative Anlage entpuppt habe. Als Absicherung gegen Wertverluste habe die Kryptowährung – im Gegensatz zu Edelmetallen arbiquant – versagt. Burry erreichte Berühmtheit, weil der den Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes 2007 voraussah. Verstärkt wird der Kurseinbruch durch die jüngsten Signale aus dem US-Finanzministerium, wonach keine staatlichen Ankäufe für Kryptowährungen zu erwarten sind. Erschwerend wirkt zudem die Nominierung von Kevin Warsh zum potenziellen neuen Chef der US-Notenbank. Obwohl Warsh in der Vergangenheit Zinssenkungen befürwortet hat, gilt er in Marktkreisen als geldpolitischer Falke.
… und die Nachteile von Kryptowährungen?
Mit einem Kryptosparplan investieren Sie regelmässig in eine Kryptowährung aus unserem Angebot. Ihren Sparplan können Sie direkt im E-Finance oder in der PostFinance App einrichten oder ändern. Dabei bestimmen Sie die Höhe des Betrags (ab 50 US-Dollar), den Sie in Kryptos investieren, sowie die Regelmässigkeit der Aufträge (wöchentlich, monatlich, alle zwei Monate oder vierteljährlich) selbst. Beim Staking können Sie von passivem Einkommen profitieren, indem Sie Ihre Kryptowährungen für eine bestimmte Zeit hinterlegen und das Kryptonetzwerk unterstützen.
- Die Experten von 21Shares sind überzeugt, dass im laufenden Jahr eine Phase des Fundamental Investing beginnt – eine Zeit, in der Bitcoin-Investments von Unternehmen und institutionellen Investoren stark zunehme.
- In einem Substack-Beitrag am Montag argumentierte Michael Burry, dass Bitcoin, das seit dem Höchststand im Oktober 40 Prozent eingebüsst hat, sich als rein spekulative Anlage entpuppt habe.
- Regelmässig durchgeführte Audits bestätigen die robuste Struktur unseres Verwahrmodells.
- Diese Entwicklung habe zwar die Nachfrage verbreitert, doch «an Treasury-Assets ist nichts dauerhaft», schrieb Burry.
- “Für ihn und seine Familie hat sich der Ausflug in die Krypto-Welt bisher schon gelohnt. Für alle anderen eher weniger.”
Was raten Sie jemandem, der sich überlegt, in Kryptoanlagen zu investieren?
Sie wollen Tag und Nacht wissen, wie viel Geld sie in Form von Kryptowährungen besitzen. Immer mit dem Ziel, in möglichst kurzer Zeit viel Geld zu verdienen, um materielle Wünsche zu erfüllen, Verluste auszugleichen oder Schulden zurückzuzahlen. Über Social Media hören Kinder und Jugendliche, dass junge Leute mit Kryptowährungen Millionen verdienen. Weil der Handel über das Smartphone boomt, kann diesen Vorbildern schnell nachgeeifert werden. Das Traden über Apps ist zwar einfach, trotzdem braucht es das entsprechende Wissen. Umso wichtiger also, dass Eltern mit ihren Kindern das Thema «Kryptowährung» thematisieren – und kritisch hinterfragen.
Der Bitcoin notiert wieder bei 95 000 Dollar: Handelt es sich um ein Comeback oder um eine Bärenfalle?
Weil auch die Argumente zur Begründung des rasanten Kursanstiegs in den vergangenen Jahren oft eher «luftig» waren, fällt es jetzt auch schwer, Faktoren und Argumente anzuführen, die für eine baldiges Ende des Kryptoeinbruchs sprechen. Der Markt ist allgemein im Risk-off-Modus und rechnet nun mit weniger schnell fallenden Zinsen, vielleicht sogar mit bald anziehenden Sätzen. Riskante Wachstumsanlagen wie KI- und Tech-Aktien – sowie Bitcoin sind da weniger gefragt. Kryptowährungen sind nicht direkt an ein Land oder eine Volkswirtschaft gekoppelt, sondern in dem Sinne globale Produkte.
Georg legt dar, dass Milliarden US Dollar im Zusammenhang mit sogenannten “pig butchering schemes” umgesetzt wurden, einer Art Anlage- und Liebesbetrug. Laut Georg 9- bis 14-mal so viel wie legitime Bitcoin-basierte Zahlungen. Denn eigentlich wurde dem Bitcoin unter der Präsidentschaft Trumps eine rosige Zukunft bescheinigt.
